Wander-Facts
- Empfohlene Reisezeit
Juni bis Oktober
- Flugverbindungen
Edelweiss Tipps:
Berge, Prärie, Wälder – wer zum Wandern nach Kanada fliegt, hat die Qual der Wahl. Genauso vielfältig, aber auch einzigartig, sind die Möglichkeiten, die Hiker in den Rocky Mountains haben. Warum nicht mal Wandern mit Angeln verbinden? (Aber Achtung: An vielen Orten braucht es dafür eine Genehmigung, vor allem wenn man Lachsfischen möchte.) Und dann ist da natürlich die Tiervielfalt in den Nationalparks. Auf den Spuren von Wolf, Bär und Co. wandert man aber besser nicht auf eigene Faust, sondern mit einem erfahrenen Guide. Und wer auf einem Zeltplatz übernachtet, sollte daran denken, Essen nie in Zeltnähe aufzubewahren.
Top Wanderrouten rund um Calgary
Ein bisschen Abenteuer im Kananaskis Country Mittel
Westlich von Calgary im Vorland der Rocky Mountains liegt das Parksystem Kananaskis Country, bestehend aus zehn Nationalparks (der Banff-Nationalpark schliesst sich ihm im Norden an, ist aber nicht Teil davon). Naturgemäss befinden sich hier unzählige Trekking-Highlights. Beliebt ist der Wanderweg über den aussichtsreichen Burstall-Pass. Er führt durch Wälder, über Wiesen und entlang von Schmelzwasserbächen. Eine gemütliche Tour mit einer kleinen Prise Abenteuer.
- Tourdauer 5 h 30 min
- Distanz 17,7 km
- Aufstieg 640 m
- Abstieg -640 m
Spaziergang zum Ursprung des Banff-Nationalparks Mittel
Wer in der Nähe von Calgary wandern geht, landet früher oder später im Banff-Nationalpark. Hier gibt es Routen für jeden Geschmack und in jedem Schwierigkeitsgrad. Zum Anfangen empfiehlt sich der Sundance-Canyon-Trail zur Heisswasserquelle, dem Ursprung des Nationalparks. Der Streit um ihre Nutzung endete Ende des 19. Jahrhunderts nämlich damit, dass die Landesregierung das Gebiet unter Schutz stellte und somit in der Gründung des Nationalparks. Auf der Strecke bieten sich wunderbare Ausblicke über das Tal des türkisblauen Bow Rivers, Wiesen, Wälder und Berge.
- Tourdauer 3 h 15 min
- Distanz 11,2 km
- Aufstieg 270 m
- Abstieg -270 m
Das ist der Gipfel: Cascade Mountain, Banffs «Hausberg» Schwer
Wer den hoch über Banff thronenden «Hausberg» Cascade Mountain erklimmen will, braucht einiges an Kondition. Wo sich in der kalten Jahreszeit Wintersportlerinnen und -sportler tummeln, geht es über Schutthänge und vorbei an Steilflanken in Richtung Gipfel. Auf der Höhe angekommen, bieten sich atemberaubende Ausblicke auf Banff, über den Nationalpark und den Bow River. Wer Glück hat, entdeckt in den Felsen vielleicht eine versteinerte Muschel.
- Tourdauer 14 h
- Distanz 33,8 km
- Aufstieg 1'800 m
- Abstieg -1'800 m
Lake Louise, Lake Agnes und die sechs Gletscher Schwer
Diese beliebte Wanderung beginnt am Ufer des Lake Louise und bietet einige von den grossartigsten Aussichten im Banff-Nationalpark: Mount Lefroy, Mount Victoria und die Six Glaciers. Auf dem Trail liegt das bekannte zweistöckige Teehaus, welches 1924 im Stil einer Blockhütte von zwei Schweizer Bergführern errichtet wurde. Entgegen des Namens gibt es hier nicht nur Kräuter-Gebräu, sondern sehr schmackhafte Gerichte. Oberhalb des Teehauses geht der Weg in einen schmaleren Pfad über und führt dann in bergigere Gebiete oberhalb der Baumgrenze.
- Tourdauer 6 h 30 min
- Distanz 18,3 km
- Aufstieg 710 m
- Abstieg -710 m
Ganz nah am Himmel im Jasper-Nationalpark Schwer
Der Skyline-Trail ist einer beliebtesten Weitwanderwege im Jasper-Nationalpark. Der Name ist Programm: Kaum irgendwo anders fühlt man sich dem Himmel so nah. Über die Hälfte der Strecke verläuft oberhalb der Baumgrenze, weshalb sich einem spektakuläre Ausblicke bieten. Die Route beginnt am Maligne Lake und führt zum Fuss des Signal Mountain. Der Jasper-Nationalpark ist bekannt für seine Dichte an naturnahen Zeltplätzen – es gibt an die hundert von ihnen. Eine Reservation empfiehlt sich.
- Tourdauer 11 h 30 min
- Distanz 38,2 km
- Aufstieg 1'410 m
- Abstieg -1'050 m