Viel trinken an Bord

Die niedrigere Luftfeuchtigkeit an Bord entzieht dem Körper Flüssigkeit. Deshalb verspüren Sie in der Höhe mehr Durst als gewöhnlich. Trinken Sie bereits vor und während Ihres Flugs möglichst viel, um das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen. Wasser ohne Kohlensäure ist am bekömmlichsten, Getränke mit Kohlensäure können Blähungen verursachen. Fruchtsäfte sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Vermeiden Sie alles, was dem Körper noch mehr Flüssigkeit entzieht, wie beispielsweise Alkohol, Kaffee oder Schwarztee.

Nicht zu viel Alkohol an Bord

Alkohol entzieht dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern macht Menschen auch unberechenbarer. Betrunkene Passagiere sind oft unangenehm für die Mitfliegenden und die Crew. Durch Alkohol beeinflusstes Verhalten beeinträchtigt zudem die Flugsicherheit. Wenn Passagiere die Anordnungen der Crew missachten, verstösst das gegen das Luftfahrtgesetz; bei Unruhestiftung kann der Gesetzgeber Geldbussen und/oder sogar Haftstrafen aussprechen. Wenn ein betrunkener Passagier die Flugsicherheit beeinträchtigt, ist der Kapitän berechtigt, eine Zwischenlandung anzuordnen. Am Flughafen wartet die Polizei, die ihn oder sie von Bord bringt. Die Kosten, die solche Eskapaden verursachen, müssen die betrunkenen Passagiere tragen. Um solchen Situationen vorzubeugen, dürfen Sie keine mitgebrachten alkoholischen Getränke an Bord konsumieren – das gilt auch für Einkäufe aus dem Duty-free-Shop). Wir danken Ihnen für Ihre Zusammenarbeit.

Ausreichend essen an Bord

Das kulinarische Wohl unserer Gäste liegt uns besonders am Herzen. Auf unseren Flügen – ob auf Kurz- oder Langstrecken – servieren wir Ihnen ein saisonal zubereitetes Menü. Wenn Sie eine Allergie haben, besondere Essensgewohnheiten pflegen oder auf bestimmte Produkte verzichten, bieten wir Ihnen eine Auswahl an Spezialmenüs an. Buchen Sie sie bereits während oder nach Ihrer Buchung bis spätestens vier Tage vor dem Abflug.

Unsere Spezialmenüs finden Sie unter folgendem Link:

Den Jetlag umgehen

Unsere biologische Uhr tickt nach der Natur. Sonnenauf- und -untergang bestimmen, welche Hormone unser Körper produziert, ob wir schlafen wollen oder essen. Wer auf einem langen Flug mehr als fünf Zeitzonen ost- oder westwärts durchquert, wird ein paar Tage benötigen, bis sich der Körper an den neuen Zeitablauf gewöhnt hat; ein sogenannter Jetlag stellt sich ein. Der Regelmechanismus für Temperaturschwankungen, Herztätigkeit, Appetit und Schlaf richtet sich noch nach dem Abflugsort und braucht etwas Zeit, um sich an den neuen Ort anzupassen. Bis zur Umstellung fühlt man sich nicht besonders gut.

Reise-Thrombosen keine Chance geben

Im Flugzeug sitzt man lange und bewegt sich oft kaum: Damit fühlen sich unsere Beine nicht sehr wohl – vor allem wenn es viele Flugstunden am Stück sind. Die Bewegungsarmut kann eine Thrombosenbildung begünstigen. Eine Thrombose ist eine Beinvenenverstopfung durch einen Blutpfropf. Im schlimmsten Fall löst sich der Pfropf und wird zum Herzen geschwemmt. Weil sich die Schlagadern dort vom Herzen wegführend etwas verengen, kann es passieren, dass der Propf in einer Arterie steckenbleibt und das Lungengewebe nicht mehr genug frisches Blut zugeführt bekommt: Eine Lungenembolie ist die Folge. Nutzen Sie Bein-Gym-Übungen, halten Sie Ihre Füsse und Beine auf Trab. Bewegen Sie sich viel, dann bleibt die Blutzirkulation gut, und die Gefahr, dass sich eine Blutverdickung bildet, bleibt minimal. So vermeiden Sie schwere Beine und ein Thromboserisiko.