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Wann worauf achten?

Wir empfehlen Ihnen, die planmässige Reise mit Ihrem Arzt zu besprechen und alle erforderlichen Vorbereitungen abzuklären.

Buchen Sie dann Ihren Flug möglichst frühzeitig (spätestens zwei Tage vor Abflug) und teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Per E-Mail an meda@flyedelweiss.com oder per Telefon +41 (0)848 333 593.

Schwangerschaft - Baby an Bord!

Werdende Mütter dürfen bis zur 36. Schwangerschaftswoche ohne Arztzeugnis mit uns fliegen. Den Mutterschaftspass dabeizuhaben ist ratsam.

  • Tipps für Schwangere:
  • Trinken Sie vor und während des Flugs viel
  • Tragen Sie Stützstrumpfhosen gegen schwere Beine

Gips

Personen, die einen Arm oder Bein im Gips haben, welcher innerhalb von 5 Tagen (für Langstrecken) bzw. innerhalb von 24 Stunden (für Kurzstrecken) vor Abflug gemacht wurden, benötigen ein SAF/MEDIF-Formular. Der zirkuläre Gips muss gespalten sein.

Erkältung und Druckausgleich

Bei Erkältungen zu fliegen ist in der Regel unproblematisch. Konkret ist es eine Frage des Druckausgleichs. Wir haben im Flugzeug einen Luftdruck wie auf 2’000 m ü. M. und unter normalen Umständen spüren wir diesen Unterschied kaum. Bei Triefnase und verstopften Stirn- oder Kieferhöhlen sollten Sie zu Hause mit dem folgenden «Valsalva-Versuch» testen, ob Sie den Druckausgleich machen können: Schliessen Sie den Mund, drücken Sie Ihre Nasenflügel mit den Händen leicht zusammen und pressen Sie wenig Luft langsam in den Rachen. Wird dabei ein Druckgefühl im Innenohr bei beiden Ohren spürbar, gleicht Ihr Körper den Druck aus und ein Flug ist unbedenklich. Ist jedoch kein Druck spürbar oder nur in einem Ohr, dann konsultieren Sie am besten einen Arzt. Denn dann wäre es möglich, dass die Druckveränderung während des Sinkflugs Ihr Ohr beschädigt.

Jetlag

Unsere «biologische» Uhr tickt nach der Natur. Sonnenauf- und -untergang bestimmen, welche Hormone unser Körper produziert, ob wir schlafen wollen oder essen. Wer auf einem langen Flug mehr als fünf Zeitzonen ost- oder westwärts durchquert, wird ein paar Tage benötigen, bis sich der Körper an den neuen Zeitablauf gewöhnt hat; man hat einen sogenannten Jetlag. Der Regelmechanismus für Temperaturschwankungen, Herztätigkeit, Appetit und Schlaf richtet sich noch nach dem Abflugort und braucht Zeit, um sich an den Ferienort anzupassen. Bis zur Umstellung fühlt man sich nicht besonders gut.

Reise-Thrombosen

Im Flugzeug sitzt man lange und bewegt sich oft kaum: Damit fühlen sich unsere Beine nicht sehr wohl. Vor allem, wenn es viele Flugstunden am Stück sind. Eine Thrombose ist eine Beinvenenverstopfung durch einen Blutpfropf. Die Bewegungsarmut kann eine Thrombosenbildung begünstigen. Im schlimmsten Fall löst sich der Pfropf und wird zum Herzen geschwemmt. Weil sich die Schlagadern dort vom Herzen wegführend etwas verengen, kann es passieren, dass der Blutpfropf in einer Arterie steckenbleibt und das davon abhängige Lungengewebe nicht mehr genug frisches Blut zugeführt bekommt: Eine Lungenembolie ist die Folge. Nutzen Sie die Bein-Gym-Übungen, halten Sie Ihre Füsse und Beine auf Trab. Bewegen Sie sich viel, dann bleibt die Blutzirkulation bestens, und die Gefahr, dass sich eine Blutverdickung bildet, ist sehr gering. So vermeiden Sie schwere Beine und ein Thrombose-Risiko.

Bei Krampfadern oder Venenbeschwerden

Wenn Sie Krampfadern haben oder Venenbeschwerden kennen, empfehlen wir Ihnen, Stützstrümpfe zu tragen. Unter Umständen wird Ihnen Ihr Arzt für die Flugdauer ein blutverdünnendes Mittel geben. Trinken Sie viel, meiden Sie Koffeinhaltiges wie Kaffee und Tee, Alkohol ist tabu.

Flugangst überwinden

Wenn Sie unter Flugangst leiden, sind Sie nicht alleine. Zirka ein Drittel aller Menschen ist davon betroffen. Die unangenehmen Emotionen reichen von leichtem Unbehagen bis hin zu regelrechter Todesangst. An Flugangstseminaren können Sie lernen, solche Emotionen zu kontrollieren. Die Kurse werden zum Beispiel von unserem Captain Tom Schneider und der Psychologin (FSP) Bettina Schindler angeboten. Nutzen Sie die Chance, ein nächstes Abheben geniessen zu können.