Surf- und Kite-Facts

Surf-Spots im Umkreis von 50 km:
8 (Kitesurfen), über 100 auf Vancouver Island (Wellensurfen), 6 (Windsurfen)
Empfohlene Reisezeit Kitesurfen:
Mai bis September
Empfohlene Reisezeit Wellensurfen:
Ganzjährig auf Vancouver Island
Empfohlene Reisezeit Windsurfen:
Mai bis September
Preise Kitesurfkurse:
Ab USD 95 (inkl. Material)
Preise Wellensurfkurse:
Ab USD 65 (inkl. Material)
Preise Windsurfkurse:
Ab USD 60 (inkl. Material)
Empfohlene Ausrüstung:
Wetsuit (Mai bis September) im Winter zusätzlich Boots, Handschuhe und Haube
Flugverbindungen:
Flugplan Vancouver

Edelweiss Empfehlung

Knapp sechs Stunden vom Flughafen Vancouver entfernt liegt Tofino. Das idyllische Dorf auf Vancouver Island gilt als Eldorado für Kaltwasser-Surfer. Die Wellen sind zwar eisig und wild, dafür aber umgeben von unberührter Natur. Einsame Strände bieten ideale Bedingungen für jedes Level. Obwohl die Wassertemperaturen auch im Sommer 16 Grad nicht übersteigen, ist Tofino dank konstantem Swell ganzjährig ein Surf-Paradies.

Surfen in Vancouver

Squamish – ein geschütztes Kite-Paradies

Die Kleinstadt Squamish, rund eine Autostunde von Vancouver entfernt, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Kite-Mekka gewandelt. Squamish liegt direkt am Meer und bietet eine einmalige Aussicht auf die verschneiten Berge rund um Whistler. Von April bis Oktober wehen konstant starke thermische Winde, was Anfänger und Profis aus der ganzen Welt anlockt. Gesurft wird am «The Spit», einer aufgeschütteten Hafenmole. Da der einmalige Surf-Spot mitten im «Squamish Estuary» liegt, ist die Kite-Saison zum Schutz der Wildvögel auf die Monate Mai bis September beschränkt. Während dieser Monate wird «The Spit» von der Non-Profit-Organisation Squamish Windsports Society (SWS) betreut. Ein einmaliger Besuch des «Spits» kostet etwa 15 Franken. Dafür werden vor Ort mit Sea to Sky Kiteboarding eine Schule, Umkleidekabinen, Picknickplätze und auch ein Rettungsdienst per Jetski geboten.

Skyline-Kiting bei Spanish Banks

Wer etwas näher am Stadtzentrum von Vancouver auf den Wellen oder mit dem Wind reiten will, ist bei Spanish Banks genau richtig. Da der flache Strand kaum Wellen wirft, können Kite-Anfänger sowie -Profis optimal Sprünge üben. Allerdings darf im Sommer nur vom Spanish Banks Extension Beach, ganz am westlichen Ende von Spanish Banks, gestartet werden. Bei grossem Andrang weichen lokale Kitesurfer zum Tsawwassen Ferry Terminal aus. Der Fährhafen liegt rund eine Stunde südlich von Vancouver und bietet optimale Windverhältnisse in der Höhe und flaches Wasser unter dem Board.

Windsurfen in Vancouvers Buchten

Wo Wasser auf Wind trifft, finden sich Windsurfer. Die Gegend rund um Vancouver mit ihren ruhigen Gewässern und den geschützten Buchten steht insbesondere bei Anfängern hoch im Kurs. Zahlreiche Schulen bieten Einsteigerkurse – allein, in kleinen Gruppen oder auch mit der ganzen Familie. So auch Windsure Adventure Watersports in der Nähe des Jericho Sailing Centers am Jericho Beach. Geübtere Windsurfer zieht es an die Spanish Banks, wo starke Nordwestwinde die Wellen bis zu zwei Meter hoch aufpeitschen können. Aber Achtung: An allen Stränden Vancouvers müssen Windsurfer aus Sicherheitsgründen stets 300 Meter Abstand zum Strand wahren.

Surfen mal anders: Skimboarden

Bei Ebbe ist die grosse, flache Sandbank namens «Spanish Banks» mit ihren seichten Gewässern der perfekte Ort, um sich an einer neuen Wassersportaktivität zu probieren: Skimboarden. Beim Skimboarding oder Skimmen gleitet man mit einem ovalen, kleinen Brett übers flache Wasser oder kleinere Wellen. Geübte Skimboarder vollführen dabei Tricks ähnlich wie beim Skateboarden. Und wer immer noch nicht genug vom Wassersport hat, wagt sich auf ein SUP, segelt auf den Ozean hinaus oder paddelt mit dem Kajak dem Strand entlang und geniesst den einzigartigen Blick auf Downtown und die North Shore Mountains.