Surf- und Kite-Facts

Surf-Spots im Umkreis von 50 km:
3 (Kitesurfen), 10 (Wellensurfen)
Empfohlene Reisezeit Kitesurfen:
Dezember bis Februar (Nordwesten)
Empfohlene Reisezeit Wellensurfen:
Dezember bis März (Südwesten), Juni bis September (Ostküste)
Preise Kitesurfkurse:
Ab USD 55
Preise Wellensurfkurse:
Ab USD 55
Empfohlene Ausrüstung:
Badehosen oder Lycra (ganzjährig)
Flugverbindungen:
Flugplan Colombo (Sri Lanka)

Edelweiss Empfehlung

Das Elements Beach & Nature Resort mit dem dazugehörigen Kitecenter Sri Lanka liegt direkt an der Kappalady Lagune im Nordwesten der Insel. Hier herrschen beste Windbedingungen, denn die Kite-Lagunen liegen direkt am Meer. Inhaber Marcel Bobay ist leidenschaftlicher Kitesurfer und ehemaliger Pilot bei Edelweiss. Sein Team leitet die Strand- und Lagunenreinigung in Kappalady und unterstützt lokale Schulen durch die Partnerorganisation Friends Lanka Child Foundation. Zudem ist das Resort Teil eines Umweltbildungsprogramms für Schulkinder zusammen mit Faith Kiteboarding und lokalen Behörden.

Surfen in Colombo (Sri Lanka)

Surfing Sri Lanka – nach jedem Geschmack

Von Pottuvil und Arugam Bay über Kalpitiya, Puttalam und Kappalady oder Mirissa und Weligama: Auf Sri Lanka kann man ganzjährig Windsurfen, Wellenreiten oder Kiten – je nach Jahreszeit entweder an der West-, der Ost- oder der Südküste von Sri Lanka. Für Wellenreiter ist Sri Lanka eine ideale Destination: Die Wellen sind meistens nicht zu anspruchsvoll, und es gibt an den Ost- und Süd-Küsten verschiedene Spots für Surf-Anfänger, Intermediates und Fortgeschrittene. Generell herrschen morgens und abends die besseren Windverhältnisse für Wellensurfer, denn gegen Mittag nimmt der Wind zu. Von Oktober bis März dauert der wesentlich schwächere Nordost-Monsun. Dann schlägt die Zeit für die Regionen im Nordwesten der Insel. Dort ist vor allem Kitesurfing angesagt.

Kite-Paradies in der Lagune von Kalpitiya

Die Kalpitiya-Lagune liegt knapp vier Autostunden nördlich von Colombo. Die zwei Kilometer lange Lagune wird von einer breiten Sanddüne vom Meer getrennt und schafft so einzigartige Bedingungen fürs Kitesurfing. Gerade bei Anfängern ist der Spot sehr beliebt: Die Lagune bietet viel Platz zum Üben und ist ein Flachwasserparadies mit sehr hohen Windwahrscheinlichkeiten zwischen 18 und 30 Knoten in den Sommermonaten. Rund um die Lagune sind zudem verschiedene Kite-Schulen und Kite-Camps zu finden, zum Beispiel das De Silva Windresort, das Leihmaterial von Duotone Kiteboarding vermietet und neben Kite-Kursen auch Windsurf-Schulungen anbietet.

Die Ostküste rund um Arugam Bay

Der Monsun bringt zwischen Mai und Oktober kräftigen Südwestwind nach Sri Lanka – davon profitieren vor allem die Spots an der Ostküste. Arugam Bay ist gleichermassen bei Kitesurfen und Wellenreitern beliebt – hier finden auch regelmässig nationale und internationale Wettkämpfe statt. Für Wellensurfer ist The Main Point, ein rechter Reef Break mit langen Wellen und einigen Tubesections, die man bis zu 400 Meter surfen kann, ein Traum. In der Hochsaison kann es deswegen auch mal eng werden – hier ist also Erfahrung nötig. Die Shops in Arugam Bay halten mittlerweile ziemlich gutes Material zur Miete bereit. In nördlicher und südlicher Richtung gibt es noch einige weitere Spots: Pottuvil ist ein langer, rechter Point Break, wo bei grossem Swell die längsten Wellen der Ostküste zu surfen sind. Der Einstieg zwischen den Felsen benötigt etwas Übung; eine Instruktion durch einen Einheimischen oder erfahrenen Surfer ist zu empfehlen. Whiskey Point dagegen ist der Hotspot für Anfänger und Intermediates, allerdings lohnt es sich, hier während den hoch frequentierten Hauptzeiten auszusetzen und zu Randzeiten zu surfen.

Südküste: von Hikkaduwa bis Tangalle

Surfen zu lernen, ist in Sri Lanka überall möglich. Im Südwesten von Sri Lanka bietet zum Beispiel die Region um Hikkaduwa und Weligama optimale Bedingungen, um sich am Wellensurfen zu versuchen. Am Beach Break in Hikkaduwa gibt es viele Surf-Schulen für Anfänger; die Wellen brechen links und rechts über Sand. Aber auch Intermediates können hier ihren Spass haben. Die lange sandige Bucht von Weligama ist der bekannteste Anfänger-Spot in Sri Lanka. Es gibt mehrere Peaks, man kann hier Boards mieten und Surf-Stunden nehmen. Der einstige relaxte Hippie-Ort Mirissa, nur 20 Autominuten von Weligama entfernt, ist mittlerweile ein beliebter Ferienort. In der Bucht bricht bei grösserem Swell eine rechte Welle über einem Riff, die beste Voraussetzungen für fortgeschrittene Surfer oder Longboarder bietet.

Surf-Camps in Sri Lanka

Wer einen mehrtägigen Surfkurs auf Sri Lanka buchen will, sollte sich die Bandula Surfing School notieren. Sie liegt etwa eineinhalb Autostunden von Mirissa und Weligama entfernt in Tangalle. Das Surf-Camp bietet Lektionen für Anfänger bis Fortgeschrittene und wählt für seine Gäste täglich aus vier Spots den besten Ort, um Surfen zu lernen. Somit ist das Camp eine schöne Alternative zu den Anfänger-Surf-Spots in Weligama und Mirissa, die in der Hauptsaison sehr voll werden können.