Tauch-Facts

Tauchgeschäfte auf Madeira:
13
Empfohlene Reisezeit:
Ganzjährig
Tauchgang-Preis:
Ab USD 52 (inkl. Ausrüstung)
Schnuppertauchgang-Preis:
Ab USD 85 (inkl. Theorie, Pooltraining und einem Freiwassertauchgang)
Preis für 1 Tauchgang vom Boot:
Ab USD 60
Empfohlener Tauchanzug:
Shorty Wetsuit, 3 mm
Flugverbindungen:
Flugplan Funchal (Madeira)

Edelweiss Empfehlung

Die bunte Artenvielfalt, die ganzjährige Tauchsaison sowie eine gute Sicht machen die Insel Madeira zu einer beliebten Tauchdestination. Viele Hotels bieten eigene Tauchbasen mit Hausriffen, wo direkt vom Strand aus getaucht werden kann. Das Hotel Quinta Penha de França liegt mitten in einem tropischen Garten und bietet mit Explora Madeira ein professionelles Tauchunternehmen mit Sitz direkt am Hotelpool und vielfältigem Hausriff.

Tauchgänge direkt vom Strand aus

Die Insel Madeira ist umgeben von interessanten Tauchspots. Einige befinden sich auf Inseln vor der Küste, andere direkt vor dem Hotelzimmer. An Orten wie Galo, Caniçal und Reis Magos kann direkt vom Strand aus getaucht und geschnorchelt werden. Reis Magos ist vor allem für seine Vielfältigkeit und spannende Nachttauchgänge bekannt. Bei Tag und Nacht warten hier zahlreiche kleine Arten wie Seepferdchen, Krabben und natürlich viele Fische auf Taucher.

Meeresschutzgebiet Garajau: Tauchen mit Zackenbarschen

Das östlich von Funchal gelegene Meeresschutzgebiet Garajau war das erste Meeresschutzgebiet Portugals. Heute gehört es aufgrund seiner freundlichen Zackenbarsche zu den beliebtesten Tauchzielen des Landes. Die über einen Meter grossen Zackenbarsche haben sich über die Jahre an die Taucher gewöhnt und begleiten diese auf ihren Tauchgängen. Das Schutzgebiet umfasst acht verschiedene Tauchspots und ist somit für Taucher aller Erfahrungslevel geeignet. Das Madeira Diving Center ist täglich im Schutzgebiet anzutreffen und bietet auch Tauchkurse und Schnuppertauchgänge an.

Wracktauchen in Porto Santo

Die Insel Porto Santo zeichnet sich durch eine gute Sicht aus – auch noch bis in eine Tiefe von 40 Metern. Der Tauchspot vor Madeira hat sich durch die vielen Schiffswracks, um die sich spannende künstliche Riffe gebildet haben, einen Namen gemacht. Zwei von ihnen sind das Passagierschiff Madeirense und das Militärschiff General Pereira D’Eça. Beide wurden absichtlich versenkt und können vom Boot aus betaucht werden. Aufgrund der Tiefe und der teilweise engen Gänge beim Durchtauchen werden die Tauchgänge an den beiden Wracks als mittelschwer eingestuft. Madeiras neustes Wrack heisst Afonso Cerqueira, welches erst 2018 gezielt bei Cabo Girão versenkt wurde. Das Marine-Schiff liegt in einer Tiefe von 15 bis 32 Metern und bietet mit durchtauchbaren Decks und Kanonen alles, was das Taucherherz begehrt.

Folge dem Lavastrom: Ponta da Oliveira

Die unverwechselbare vulkanische Unterwasserlandschaft macht Tauchen um Madeira zu einem einzigartigen Erlebnis. In Ponta da Oliveira können Taucher einem ehemaligen Lavastrom bis in eine Tiefe von 28 Metern folgen, wo farbige Anemonen, Seesterne und kleine Fischschwärme warten. Wer Seelöwen beobachten möchte, sollte der Gruta da Ponta do Oliveira einen Besuch abstatten. Die Höhle dient den Seelöwen als Zufluchtsort, weshalb gewisse Regeln und Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden müssen. Der Eingang zur Höhle befindet sich in zwölf Metern Tiefe, ist aber wie die Höhle selbst relativ breit. Dennoch wird dieser einmalige Tauchgang nur erfahrenen Tauchern empfohlen.

Mit dem Katamaran zu den Mönchsrobben

Rund zwölf Seemeilen von Madeira entfernt, liegen die Desertas-Inseln. Das Naturschutzgebiet ist eines der letzten Rückzugsgebiete der Mittelmeer-Mönchsrobben, einer der seltensten Robbenarten weltweit. Einzelne Zonen der Inseln unterliegen einem kompletten Schutzstatus, und wer sie mit einem privaten Boot erkunden will, muss eine Genehmigung beim Madeira Natural Park Service beantragen. Viele Tauchanbieter bieten Ausflüge zum einzigartigen Schutzreservat an, so etwa das Atalaia Diving Center, das die Inseln mit seinem Katamaran anfährt. Die Desertas-Inseln weisen eine unglaubliche Artenvielfalt auf und ermöglichen Tauchgänge auf bis zu 60 Meter Tiefe. Mit ein bisschen Glück können Mönchsrobben und Seelöwen beim Gleiten durchs Wasser beobachtet werden. Am bekannten Robbenspot Doca’s Bay ist allerdings seit Anfang Juli 2019 das Tauchen und Schnorcheln zum Schutz der dort ansässigen Mönchsrobbenkolonie verboten.