Golf-Facts

Plätze im Umkreis von 50 km
11
Bekannte Plätze
Île aux Cerfs Golf Club, Anahita Golf Club
Empfohlene Reisezeit
September bis Januar
Greenfee-Preise
CHF 90.– bis 195.–
Flugverbindungen
Flugplan Mauritius

Edelweiss Empfehlung

Auf den Golfanlagen von Mauritius sind üblicherweise auch Nicht-Hotelgäste willkommen. Als Hotelgast empfiehlt es sich darum, zur Sicherheit eine Voranmeldung über den Concierge zu machen. Ein kleiner Hinweis, falls Sie planen, ein Auto zu mieten: Auf Mauritius herrscht Linksverkehr.

Golfen auf Mauritius

Golfgeschichte

Das Spiel mit dem kleinen weissen Ball ist auf Mauritius nicht etwa erst mit dem Tourismusboom des 20. und 21. Jahrhunderts beliebt geworden: Der Gymkhana Club wurde bereits 1844 von britischen Offizieren gegründet und erhebt den Anspruch, der älteste Golfplatz südlich des Äquators zu sein. Der Club mit seinem nicht überaus langen, dafür sehr gepflegten Parkland Course befindet sich mitten auf der Insel und lädt zum Schwelgen in vergangenen Zeiten ein.

Ein starkes Duo: Der Île aux Cerfs Golf Club und der Anahita Golf Club

Mauritius ist zwar nur etwas grösser als der Kanton Zürich, verfügt aber über eine erstaunliche Dichte an tollen Golfanlagen. Der Île aux Cerfs Golf Club (früher: Le Touessrok) und der Anahita Golf Club gehören zu den Traumzielen jedes Golffans. Die beiden Plätze bestechen durch eine atemberaubende Aussicht auf den Indischen Ozean und die schroff aufragenden Berge der Insel. Der nur mit dem Boot erreichbare, von Bernhard Langer gebaute Île aux Cerfs Golf Club ist etwas enger und schwieriger angelegt, als der von Ernie Els gezeichnete benachbarte Anahita Golf Club. Letzterer ist rund 300 Meter länger und überzeugt durch breite, rollende Fairways.

Auf den Spuren der Seniors Tour

Etwas weiter nördlich, bei Poste de Flacq, ist ein weiteres aussergewöhnliches Duo von Golfplätzen zu finden: der Legends Course am Strand von Belle Mare und sein Nachbar, der Links Course.

Im Legends Course versammeln sich jedes Jahr im Dezember die besten Spieler der European Seniors Tour zum grossen Saisonfinale. Messen Sie sich auf dem vom Südafrikaner Hugh Baiocchi auf einem ehemaligen Jagdrevier angelegten Platz (indirekt) einmal an den Leistungen von Bossy, Woosie oder Monty. Das ist gut machbar, denn der Course ist mit 6000 Metern Länge relativ kurz. Wer den Ball auf den teils recht engen, von alten Bäumen gesäumten Fairways halten kann, hat gute Chancen, sein Handicap zu spielen.

Der Links Course scheint auf den ersten Blick etwas länger, was sich jedoch bei genauerer Betrachtung als optische Täuschung herausstellt: Die Fairways sind breiter und dadurch einfacher zu treffen. Der Platz – geprägt vom achtfachen Ryder-Cup-Spieler und langjährigen BBC-Golfexperten Peter Alliss und dem Golfarchitekt Rodney Wright – ist kein Links im herkömmlichen Sinn, denn das Meer ist nur von wenigen Punkten aus zu sehen. Die spektakuläre Anlage mit leicht hügeligem Gelände und dichten Mangrovenwäldern lassen einen das aber schnell vergessen.

Weitere empfehlenswerte Plätze

Auch die folgenden Plätze sind einen Besuch wert: