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Wilde Natur in und um Puerto Plata

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Ganz grosses Grün

Wer an die Dominikanische Republik denkt, sieht Bilder von endlos weissen Stränden vor sich, sieht türkisblaues Wasser und Hängematten zwischen hoch gewachsenen Palmen. Aber das Land hat noch viel mehr zu bieten – zum Beispiel Dschungel! Wir nehmen Sie mit auf eine Tour und stellen Ihnen einige besonders aufregende Fleckchen Erde vor.

Go Dominican Republic

Schön nass im Wasserfall-Park

In der Ferne hört man ab und zu ein Äffchen kreischen, ein exotischer Vogel fliegt von Ast zu Ast. Vereinzelt gelingt es einem Sonnenstrahl, das dichte Laubdach zu durchbrechen. Und immer wieder bahnt sich rauschendes Wasser seinen Weg zwischen kantigen Felswänden, ehe es sich in kristallklaren Quellen sammelt. Sie sind bereit für ein Dschungelabenteuer, wie es im Buche steht? Dann beginnen Sie ihre Erkundungstour am besten im Wasserfall-Park 27 Charcos de Damajagua. Bergauf, bergab geht’s durch tiefsten Urwald, vorbei an 27 Wasserfällen, die garantiert für einige unvergessliche Badeerlebnisse sorgen.

Hoch hinaus

Wir reisen 1,5 Stunden weiter in Richtung Santiago de los Caballeros, um den Aufstieg auf den Diego De Ocampo zu wagen. Knapp 1’250 Meter geht’s hier über Stock und Stein bergan. Wer den Berg besteigt, erklimmt den höchsten Punkt der Gebirgskette Cordillera Septentrional und wird mit einem endlos weiten Blick belohnt: Während sich im Süden Santiago erstreckt, von den Einheimischen wegen seiner Lage im üppigen Cibao-Tal auch «Herzensstadt» genannt, offenbart sich einem im Norden Puerto Plata mit der eindrucksvollen Silhouette des Hausbergs Isabel De Torres.

In Kolumbus’ Wohnzimmer

Wer in den Ferien mal nicht den Indiana Jones in sich wecken möchte, sondern es lieber etwas gemächlicher mag, sollte den Parque Historico La Isabela aufsuchen – einen Dschungel der besonderen Art. Hier flanieren Sie nicht durch tiefsten Wald, sondern über roten Sand, vorbei an Mahagoni-Reihen, durch die das türkisblaue Meer schimmert. Auch die Endstation ist originell, es ist das ehemalige Wohnzimmer von Christoph Kolumbus. Der erklärte dieses fantastische Stück Erde im Jahr 1494 nämlich zur ersten europäischen Siedlung auf amerikanischem Boden. Lesen Sie hierzu auch gerne unseren ausführlichen Artikel «La Isabela: Wo Kolumbus von der Neuen Welt träumte» .

La Isabela

Höhlen und Äffchen

Ob duftende Kakaobäume, freche Geckos oder uralte Felsgrotten – auf 78 Quadratkilometern erstreckt sich im El-Choco- Nationalpark eine paradiesische Welt voller Naturwunder. Auf einer geführten Tour zu den Cuevas De Cabarete erhält man Einblicke in ein Millionen Jahre altes Grottennetz voller Tropfsteine und Höhlenmalereien. Sie sind noch immer im Dschungelfieber? Dann machen Sie als krönenden Abschluss einen Abstecher in den nahe gelegenen «Monkey Jungle» und lassen – wenn Sie sich trauen – den Tag mit einem äusserst quirligen Totenkopfäffchen auf Ihren Schultern ausklingen.

El Choco National Park

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