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Die Farben von Lefkada – eine Tour für Geniesser

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Das Rot des Weins

Schon in der Antike wurde der Wein aus Lefkada hemmungslos als der «beste der Welt» gerühmt, wie schriftliche Quellen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus belegen. Und noch heute wird hier ein besonders farb- und geschmacksintensiver Rotwein angebaut, der sich an den warmen Abenden großer Beliebtheit erfreut. Wer wissen möchte, wie diese – so nur auf Lefkada angebaute – Rebe zu ihrem besonderen Geschmack kommt, kann eines der zahlreichen Weingüter besichtigen. Ob ausgiebige Führung oder kurze Besuche: Viele Weingüter haben Angebote für Touristen – und laden selbstverständlich zur Verkostung ein.

Das Blau des Meers

Auch das Meer hat schon immer die Insulaner ernährt und seine Spuren in der traditionellen griechischen Küche hinterlassen – in Form von Fisch und Salz. In Ligia, dem Fischereizentrum der Insel, kann es Ihnen mit etwas Glück gelingen, Meerestiere direkt vom Boot zu kaufen. Alternativ bieten auch die Lokale an der Promenade gebratenen Fisch mit Kräutern in Sichtweite des Wassers an – Frische ist garantiert. Nach einer traditionellen Mahlzeit lohnt sich ein Strandspaziergang in Richtung Kariotes: Hier kommt man an den Alexandrou-Salinen vorbei, die bis in die 1980er-Jahre für die Meersalzgewinnung betrieben wurden.

Das Gold des Honigs

Nahrhaft, süss und aromatisch, glatt fliessend und von goldener Farbe: Kein Wunder, dass Honig als Geschenk der Götter gilt. Dem Mythos nach brachte die Nymphe Melissa den Menschen die Imkerei bei, die auf den griechischen Inseln schon seit über 5‘000 Jahren praktiziert wird. Noch heute verbinden die Einheimischen Honig mit Feierlichkeiten, etwa auf dem im August stattfindenden Honigfestival in Dragano. Bei traditioneller Livemusik kann man die Honigherstellung kennenlernen, Gebäck und Süssigkeiten verkosten oder den Thymianhonig auf Jogurt probieren. Abends richten lokale Naturschutzvereine ein buntes Strassenfest aus.

Das Grün der Oliven

Was wäre die griechische Küche ohne ihr Olivenöl? Da der Bedarf zum Kochen und Einlegen, aber auch für Körperpflege und Heilkunde konstant hoch war und blieb, ist die Insel übersät von kleinen Öl-Manufakturen. Eine davon ist in ein Museum umgewandelt worden: Die Fabbrica in Syvros. Besonders am heissen Nachmittag lohnt sich ein Streifzug über das Gelände, auf dem die Olivenbäume freundlich Schatten spenden. Die historischen Fabrikgebäude gewähren einen authentischen Einblick in die Herstellung des Öls, im Hofladen lassen sich hochwertige Souvenirs erstehen.

Olive Museum (Englisch)

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