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Selig an der See: Wasserfreuden in und um Dubrovnik

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Der Sand und das Meer

Wer an Dubrovnik denkt, dem kommen zwei Farben in den Sinn: jene von rötlichem Sand, der auf den Dächern und Mauern der kroatischen Stadt zu liegen scheint. Und die Farbe von leuchtend blauem Wasser, das an den Klippen vor Dubrovnik schäumt und sonst ruhig in den Buchten nebenan liegt. Die Stadt, deren Altstadt zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört, ist ohne das Adriatische Meer nicht vorstellbar. Lediglich die im 16. Jahrhundert gebaute massive Stadtmauer, die Dubrovnik umgibt, trennt das Land vom Meer. Und mit dem Schnorchel in klarem Wasser oder vom Kajak, Speedboat oder Kanu aus bietet der Ort noch mal ganz neue Perspektiven.

Die Bucht von Kotor

Der «südlichste Fjord Europas», wie die Bucht von Kotor auch genannt wird, gewunden und gesäumt von steilen Bergflanken, an das kühle Skandinavien erinnernd. Von Dubrovnik aus erreicht man bei einem Boots-Tagesausflug die nahezu 30 Kilometer lange Bucht, die im Nachbarland Montenegro liegt. Die Stadt Kotor, im innersten Winkel der Bucht gelegen, war seit der Antike ein bedeutendes Kultur- und Handelszentrum. Bei einer Bootstour entdeckt man zahlreiche Klöster am Ufer, darunter das Benediktiner-Kloster Sveti Dorde und das orthodoxe Kloster Savina – die Bucht ist eine der am dichtesten mit religiösen Stätten angereicherten Regionen des Mittelmeerraums.

Unterwegs mit dem Kajak

Wer selber ein Boot steuern möchte (auch ohne Führerschein), kann mit dem Kajak die Inseln, Höhlen und Buchten vor Dubrovnik erkunden. Halb- oder ganztägige geführte Kajaktouren bescheren neue Blicke auf die Festungsanlagen der Altstadt fernab der Touristenströme. Sie entdecken Buchten, die nur vom Wasser aus erreichbar sind. Auch zu der naturbelassenen, unbewohnten Insel Lokrum sind es vom Festland aus nur wenige hundert Meter, die sich paddelnd zurücklegen lassen. Nehmen Sie unbedingt eine Kopfbedeckung mit – das Wasser der Adria ist zwar auch im Sommer kühl, doch die Sonne brennt umso intensiver.

Schnorcheln auf den Elaphiteninseln

Auch bei einem Schnorchelausflug zu den Elaphiteninseln kommt das Kajak zum Einsatz. Doch zunächst geht es mit der Fähre zur Insel Lopud. Von dort aus sind die Elaphiten schon zu sehen, ein Archipel aus 13 Inseln, von denen nur drei bewohnt sind. Besonders beeindruckend ist die Blaue Grotte: eine grosse Höhle in den Klippen der Insel Koločep, die bei Sonnenschein von innen leuchtend blau strahlt. Der Eingang zur Grotte ist gerade so breit, dass man nur mit kleinen Booten, schwimmend oder tauchend hineingelangen kann. Da die Öffnung zur Höhle von aussen kaum sichtbar ist, lohnt sich hier eine geführte Tour.

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