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Denver lässt Familienträume wahr werden

Denver hat dank seiner unverwechselbaren Lage am Fusse der Rocky Mountains nicht nur eine Menge Naturerlebnisse zu bieten, auch innerhalb der bevölkerungsreichsten Stadt Colorados können grosse und kleine Familienmitglieder eine Menge erleben. Wir zeigen Ihnen, wo sie die kleinsten Teetassen der Welt, die besten Achterbahnen Amerikas und die ungewöhnlichsten Süssigkeiten der Stadt entdecken können.

Spielen für die Freundschaft

Haben Sie schon mal von der «Japanese friendship doll» gehört? Dabei handelt es sich um keine gewöhnliche Puppe zum Spielen, sondern ein Stück Geschichtspolitik der 1920er-Jahre. Damals tauschten Japan und die USA Puppen aus, um ein freundliches politisches Zeichen zu setzen. 58 Exemplare machten sich von Japan auf den Weg in amerikanische Museen und Bibliotheken. Neben der Puppe im geblümten Yukata trifft man im «Museum of Miniatures, Dolls and Toys» auch auf Teetassen, -kannen und Bierkrüge in Fingernagelgrösse – ein kulturelles Erbe, das nicht nur auf ungewöhnliche Weise Friedenswillen anmahnt, sondern bei längerer Betrachtung auch durstig macht.

Denver Museum of Miniatures (Englisch)

Denksport für Naturfreunde

Nur einen Katzensprung vom Denver Zoo entfernt befindet sich das «Denver Museum of Nature and Sciene», dessen Ursprünge auf das Jahr 1868 zurückgehen. Der Naturforscher Edwin Carter war nach Breckenridge, Colorado, gezogen und stellte in seiner Blockhütte präparierte heimische Wildtiere aus. Bald war das «Carter Museum» zu einer echten Attraktion geworden – und rasch auch zu klein für all die Exponate. Carters Schätze – Pflanzen, Vögel und Säugetiere – bildeten den  Grundstock für die Bestände des Museums. Auf den Spuren des sagenumwobenen Einsiedlers können Kinder und Erwachsene im Planetarium des Museums auch Schwarze Löcher sichten oder in der «Expedition Health» Körperzellen unterm Mikroskop betrachten.

Denver Museum of Nature & Science (Englisch)

Spektakel für Anfänger

Niemand von Ihnen weiss etwas über Baseball? Wunderbar! Dann ab ins Stadion «Coors Field», das nur 10 Autominuten vom Naturkundemuseum entfernt liegt. Wer auf der Tribüne Platz nimmt, erlebt US- Kulturgeschichte pur: Knarzende Klappstühle, überdimensional grosse Monitore über dem Spielfeld, knackig heisse Zwiebelringe, dazu die legendären Trikots in Längsstreifen-Optik. Die Regeln? Egal, die Stimmung zählt. Merken Sie sich nur das Wort «Homerun». Das ist, wenn alle aufspringen und jubeln – was hier dank der Lage von Denver (ca. 1600 m über dem Meeresspiegel) und des damit verbundenen geringen Luftwiderstands öfter gelingt als anderswo. So kam das Stadion in Anspielung auf das Nasa-Zentrum, zu seinem Spitznamen „Coors Canaveral“.

Denver Rookies (Englisch)

Vergnügen für jedes Alter

Erstmals öffnete «Elitch Gardens» 1890 seine Pforten für Reisende, damals noch als Botanischer Garten. Heute gibt es hier «The Hottest Coasters in Denver», alternativ aber auch das altbewährte Teetassen-Karussell. Beste Sicht über den Park verspricht das über 30 Meter hohe Riesenrad «Big Wheel». Ebenfalls ein Muss ist das «Elitch Gardens’ Carousel». Seit 83 Jahren drehen hier 67 handgefertigte Schimmel, Rappen und Braune ihre Runden, mal versehen mit bunten Sätteln und Zaumzeug, mal vor geblümte Streitwagen gespannt. Wer hier auf seinem Lieblingspferd Platz nimmt, begibt sich auf eine zauberhafte Zeitreise.

Elitch Gardens (Englisch)

Ein Fest für Naschkatzen

Als krönender Abschluss Ihres Familientrips nach Denver eignet sich ein Abstecher ins Süssigkeitenparadies «Hammond‘s Candy Factory». Hier  läuft alles vom Band, was das Naschkatzenherz begehrt: Ob «Salted Caramel Cookies», saure Gummiwürmer, «Coconout Marshmallows» oder die klassische Zuckerstange im unverkennbaren Streifenlook – seit den 1920er-Jahren perfektioniert man hier Rezepte und Produktionen. Buchen Sie am besten eine Führung durch die Fabrik und schauen Sie zu, wie die fantastischen Lollies entstehen, Kostproben sind natürlich inklusive!

Hammond's (Englisch)

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