Gehe zu Cagliari (Sardinien)

Ein ganzer Tag voll Glück

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Frühstück mit Panorama

Unser Genusstag in Cagliari beginnt mit einem Spaziergang zum Altstadtviertel Castello: Geboten wird ein fantastischer Ausblick von der Bastione di Saint Rémy über Stadt und Meer. Dazu einen Cappuccino und ein Cornetto in einer der Bars, die jetzt noch nicht überlaufen sind – was für ein Start! Das neoklassizistische Bauwerk zählt zu den Wahrzeichen der Stadt, auf deren mittelalterlichen Mauern es 1901 errichtet wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Triumphbogen zerstört, später aber originalgetreu wieder aufgebaut. Ihren Namen hat die Bastion vom ersten piemontesischen Vizekönig Filippo-Guglielmo Pallavicino, Baron von Saint Rémy. Hinauf und hinunter kommen Sie im Lift.

Shoppen in der Altstadt

Wie wäre es im Anschluss mit einer kleinen Shoppingtour? Der Corso Vittorio Emanuele II ist eine lange, mediterrane Gasse im historischen Nachbarviertel Stampace. Sie bezaubert durch viele kleine Geschäfte von ähnlicher Grösse und Struktur. Hier lohnt es, ein wenig Zeit zu verbringen, um in den Läden zu stöbern. Neben vielen Juwelieren und Modeboutiquen hat es Schreibwaren- und Bastelgeschäfte, Buchhandlungen sowie Läden für Möbel und Wohnaccessoires. In der Nummer 204 bietet das Stoffgeschäft Nonsolostoffa feine Zwirne an, und auch das Schuhgeschäft Bifulco Andrea in der Nummer 52/54 ist einen Besuch wert.

Botanik und Bühne

Durch die Via Tigellio, die etwa in der Mitte des Corso abzweigt, kommen Sie direkt zum Botani-schen Garten: ein schattiges Plätzchen, wo sich exotische Pflanzenarten entdecken lassen. Zwei über 100-jährige Ficus- macrophylla-Bäume zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Anlage. Sie können hier auch an einer Führung teilnehmen. Gleich hinter dem Botanischen Garten liegt ein antikes römisches Amphitheater aus dem 2. Jahr-hundert, dessen Ruinen noch einen Eindruck von seinen Ausmassen geben. Bis zu 8’000 Zuschauer fanden einst Platz auf den steinernen Stufen und verfolgten die Gladiatorenkämpfe in der Arena.

Himmlischer Hammel

Zum Abend empfehlen wir ein sardisches Menü – ebenfalls von Pierluigi Fais. Sein zweites Restaurant in Stampace, das Josto, ist bekannt für seine modernen Interpretationen der sardischen Küche (und schnell ausgebucht). Der junge Küchenchef und seine Brigade sind grosse Risotto-Spezialisten, so kombinieren sie etwa das feine Aroma von Kapern mit Butter und Zitrone. Aber auch die Auberginen-Ravioli oder die Lammgerichte sind zu empfehlen. Berühmt ist das preisgekrönte «gekochte Schaf 2.0», eine völlig neue Form, Hammelfleisch geniessbar zu machen. Als Abschluss eine Lavendel-Panna-cotta mit Aprikosenpüree zum Espresso – und die Nacht kann kommen.

Restaurant Josto

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