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„Hier fühlt sich auch Arbeit an wie Ferien“

Sie ist genauso schön wie erfolgreich. Die Zeiten, in denen Tanja La Croix als Model über die internationalen Laufstege schwebte, sind zwar vorbei. Trotzdem wurde sie 2015 vom Männermagazin „Maxim“ zur heissesten Frau im gesamten deutschsprachigen Raum gewählt. Mittlerweile gehört die langbeinige Schönheit aber in einem ganz anderen Gebiet zu den Erfolgreichsten ihrer Branche: Die Ostschweizerin ist weltweit gefragt als House-DJ und Musik-Produzentin. Und als solche ist sie ständig unterwegs in den Clubs von Ibiza über Moskau bis nach Beirut. Ein Ort auf der Welt hat es Tanja La Croix aber besonders angetan: Tampa. Deshalb entschied sie sich, den Musik-Clip zu ihrem Song „We turn the World around“ hier zu drehen:

„Es gibt wohl kaum eine schönere Location für einen Video-Dreh als Tampa. Schon die kilometerlangen, teilweise fast menschenleeren Strände sind schlicht ideal dafür. Ausserdem ist das Wasser schön warm, was als Protagonistin vor der Kamera sehr angenehm ist. Ich weiss, wovon ich spreche: Als Model erlebt man zur Genüge, dass man im eiskalten Wasser zitternd gute Miene zum bösen Spiel machen muss – auch wenn die Kulisse atemberaubend ist.

Oft ist es ja an Orten mit solchen Traumstränden so, dass die Einheimischen ein ganz anderes Arbeitstempo haben als wir Schweizer das gewohnt sind. In Tampa arbeiten aber alle sehr, sehr schnell und professionell. Alle waren pünktlich und gut organisiert. Darüber war ich unglaublich froh, denn wir hatten gerade mal zwei Tage Zeit für den Dreh. Wir haben auch vor Ort noch Darstellerinnen und Darsteller gecastet, das hat tipptopp funktioniert.

Fotos: Michael Rohner

Mein Highlight: Den Sonnenaufgang auf einer Yacht erleben

Im Gegensatz zu den Party-Hot-Spots, an denen ich mich bewege, wenn ich auflege, ist Tampa sehr gediegen, das gefällt mir. Der Dreh fühlte sich an wie Ferien, auch wenn er viel Arbeit bedeutete. Ich bin sehr zufrieden mit dem Clip, konnte mich bei der Realisation so richtig austoben. Und ich finde, ich brauche den internationalen Vergleich nicht zu fürchten. Die Message, die ich mit ‚We turn the World around‘ herüberbringen möchte: Wir müssen aufhören, einander zu beurteilen und versuchen, zusammenzuhalten. Beim Partymachen gelingt das am besten. Die relaxte Stimmung im Westen Floridas spiegelt diese Message sehr gut wider und ist darum die perfekte Kulisse für den Clip zu dem Song.

Zusätzlich hatte ich noch ein Fotoshooting für das Magazin ‚Maxim‘. Die Bilder dafür haben wir bei Sonnenaufgang auf einer ‚StarLite‘-Yacht gemacht. Das war der absolute Hammer – auch wenn ich dafür zu einer Zeit aufstehen musste, zu der ich üblicherweise ins Bett gehe. Die Yachten der ‚StarLite‘-Cruises in St.Petersburg/Clearwater kann man übrigens nicht nur für Foto- und Video-Produktionen mieten, sondern auch für private Anlässe wie Geburtstagspartys oder Hochzeiten.

Dresscode: Shorts und Flipflops

Sehr beeindruckt haben mich, wie gesagt, die unendlich langen Sandstrände, die noch nicht so überlaufen sind wie an anderen Orten. So etwas kannte ich bisher nicht. In Europa haben wir eher mal felsige Küsten und kleine Buchten. Aber auch die Stadt Tampa hat es mir angetan. Die Häuser, die Shops – ich fand alles grossartig. Ich glaube, ich habe das ganze Team ziemlich genervt, weil ich überall anhalten und die Kamera draufhalten wollte – vom Ice-Cream-Shop über die kleine Bar bis hin zum Waschsalon!

Um Tampas Nachtleben auszutesten, hatte ich leider zu wenig Zeit. Das mache ich nächstes Mal. Aber das gängige Vorurteil, dass in Florida nur ältere Leute leben, ist definitiv falsch. Es hat sehr viele junge Leute, gerade in St. Petersburg, wo wir unsere Basis hatten. Der Ort ist ganz in der Nähe von Tampa und hat einen tollen Strand. Wir wohnten im ‚Postcard Inn Hotel‘, einem hippen, aber bezahlbaren Hotel direkt am Wasser, und haben dort sogar für den Clip gedreht. Es gab viele junge Leute, die spontan mitgemacht und mitgetanzt haben – und jetzt tatsächlich auch im Video zu sehen sind. Diese Offenheit, die lockere und spontane Art schätze ich ungemein an den Menschen hier. Zudem ist die Atmosphäre sehr gechillt. So spielt es neben der Kamera nicht so eine Rolle, was ich anhabe und wie ich rumlaufe. Im Gegenteil: Shorts und Flipflops gehören hier sozusagen zum guten Ton. Das ist an vielen anderen Orten, an denen ich arbeite, nicht so. Deshalb habe ich den Aufenthalt in und um Tampa besonders genossen.

Kunst, Kultur und Eishockey

Beeindruckt war ich übrigens auch vom Essen. Natürlich kriegt man auch in Tampa einen guten, original amerikanischen Burger mit einem kühlen Bier. Aber eben nicht nur. Zu meinem absoluten Lieblingsessen gehört beispielsweise Sushi, das esse ich wirklich häufig. Und in St. Pete Beach hatte ich tatsächlich eines der besten, die ich je gekostet habe: Das Restaurant ‚Basil Leaf Thai & Sushi and Noodles‘ ist absolut empfehlenswert. Auch ganz grossartig ist das ‚Birchwood‘. Das Essen ist sensationell – es gibt Florida-Spezialitäten wie Crab Cakes oder hausgemachten Fisch-Aufstrich, aber auch Fleisch oder Salate und Sandwiches. Das Highlight ist die Dachterrasse, auf der man den Tag gemütlich bei einem Drink ausklingen lassen kann.

Etwas vom Schönsten in Tampa und Umgebung ist, dass alles relativ nah beieinander ist. So sind zum Beispiel viele Kunst- und Kulturstätten einfach zu Fuss zu erreichen. Berühmt sind das ‚Dali Museum‘, das ‚Museum Of Fine Arts‘ oder auch das ‚Museum Of History‘. Sie habe ich leider nur von aussen gesehen. Aber ich hoffe sehr, bei einem nächsten Besuch etwas mehr Zeit für Sightseeing zu haben. Ich möchte auch unbedingt noch den Freizeitpark ‚Busch Gardens‘ und das Aquarium sehen. Und vielleicht ein Baseballspiel der Tampa Bay Rays oder ein Footballspiel der Tampa Bay Buccaneers. Und ein Eishockeyspiel der Tampa Bay Lightnings. Dass es im Sonnenstaat Florida, wo mehr oder weniger immer Sommer herrscht, ein Team der National Hockey League gibt, ist ja irgendwie noch erstaunlich, oder?

Schlafen im Flieger, viel Spass bei der Arbeit

Ich mache übrigens selbst viel Sport, gehe sonntags immer an die frische Luft raus, zum Beispiel zum Wandern. In Florida durfte ich mit einem Jetski übers Wasser brausen. Das hat total Spass gemacht. Wer mehr Zeit hat, muss unbedingt mal auf einem Surfbrett stehen, Schnorcheln oder einen anderen Wassersport ausprobieren. Schliesslich herrschen hier die idealen Bedingungen. Und dass Florida für Golfer ein Paradies ist, muss ich wohl nicht speziell erwähnen.

Möglichst viel Sport und frische Luft ist übrigens einer meiner ultimativen Tipps für Vielflieger. Der zweite: schlafen im Flieger. Ins Flugzeug steigen ist für mich, wie ins Bett gehen. Gleich nach dem Start schlafe ich ein, und bei der Landung erwache ich wieder. So einen guten, erholsamen Schlaf wie auf dem Edelweiss-Flug nach Tampa hatte ich übrigens selten. Und so eine tolle Zeit bei der Arbeit wie im Westen Floridas auch nicht. Ich komme sicher wieder.“

Tanja La Croix’ Top 3 in West-Florida

1. Hip und total entspannt übernachten: Jedes Zimmer des „Postcard Inn Hotel“ ist individuell eingerichtet, und der warme Sand und der Ozean sind direkt vor der Haustür (6300 Gulf Blvd., St. Pete Beach, FL).

2. Ein Paradies für Sushi-Fans: Wer genug hat von Burgern und Crab Cakes freut sich im „Basil Leaf Thai & Sushi and Noodles“ über richtig gutes Sushi (6395 Gulf Blvd., St. Pete Beach, FL).

3. Stylish und gemütlich: Ob gediegen übernachten, fein essen oder einfach auf einen Drink auf der coolen Dachterrasse: „The Birchwood“ bietet für alle etwas (340 Beach Drive Northeast, St. Petersburg, FL).

(Text: Sandra Casalini)