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Die schönsten Plätze für einen Erholungs-Golfer 

Der ehemalige Chef des Wintersportartikel-Herstellers Völkl gilt als Pionier in seiner Branche. Gregor Furrer steht auch nach seiner Pensionierung noch gern und oft auf den Ski. Genauso gern schwingt der Walliser aber den Golfschläger. Dies tut er regelmässig auf Mauritius, einer seiner liebsten Golf-Destinationen. Gregor Furrer verrät, warum es ihn und seine Frau immer wieder ins Inselparadies zieht:

„Golf spiele ich seit gut 30 Jahren, mittlerweile habe ich ein Handicap von 18,5. Meist spiele ich einmal pro Woche, dazu kommen regelmässige Golfferien. So komme ich auf etwa 40 bis 50 Runden pro Jahr.

Mich fasziniert an dem Sport, dass man körperlich und mental parat sein muss dafür. Man muss sich voll auf die Vorbereitung zu jedem Schlag konzentrieren. Und immer, wenn man glaubt, man habe einen im Griff, macht man wieder einen Fehler. Es gibt nie eine Garantie für eine gute Runde, egal, was für ein guter Spieler man ist. Diese Challenge ist wohl auch der Grund, weshalb so viele ehemalige Spitzensportler, Akademiker und Top-Manager golfen. Bei jedem Schlag fängt es wieder von vorne an, es geht um den Schwung, die Konzentration – entscheidend ist das Zusammenspiel vieler Faktoren. Auf einer Runde ist man gut vier Stunden lang in einer eigenen Welt. Da geht man nicht ans Handy oder denkt ans Abendessen, sondern man beschäftigt sich nur mit dem Spiel. Ich muss allerdings gestehen, dass ich auf dem Golfplatz nicht besonders ehrgeizig bin. Ich bezeichne mich als Erholungs-Golfer, da ist auch mal ein Schwatz drin.

Fotos: zvg/MTPA

Nie ohne meine Golfschläger

Was einen guten Golfplatz ausmacht? Er muss vielseitig sein, Wasser, Sand und Hindernisse zum Umspielen enthalten. Am wichtigsten für mich ist aber der landschaftliche Reiz. Der Ausblick auf Hügel, Wälder, Meer, das Gefühl, mitten in der Natur zu sein.

Nach Mauritius reisten meine Frau und ich erstmals vor gut 15 Jahren, zusammen mit unseren damals noch kleinen Enkeln. Damals waren das eher Strandferien, auch wenn ich niemals ohne meine Golfschläger im Gepäck verreise. Seither reisen wir regelmässig nach Mauritius, für uns die schönste Insel-Destination überhaupt. Wir lieben die multikulturelle Vielseitigkeit. Trotz unterschiedlicher Kulturen, Landessprachen und Religionen ist alles sehr friedlich – wie in der Schweiz. Die Leute sind unglaublich freundlich und liebenswürdig, und die Qualität der Hotels und der Golfplätze überzeugt uns immer wieder.

Verlorene Golfbälle auf der Île aux Cerfs

Einer der schönsten Golfplätze liegt auf der Île aux Cerfs, einem kleinen, Mauritius vorgelagerten, unbewohnten Inselchen, das man nur per Boot erreicht. Der 18-Loch-Par-72-Championship-Golfplatz befindet sich auf einem Hochplateau und bietet eine fantastische Aussicht. Die Umgebung ist geprägt von Lavastein – wer hier einen Golfball verliert, findet ihn nie wieder! Der Verkauf von Golfbällen ist auf diesem Platz ein gutes Geschäft. Am Ausgangspunkt zu den vorgelagerten Inseln liegt das grossartige Fünf-Sterne-Hotel “Touessrok”. Dort gibt es auch wunderschöne weisse Sandstrände und tolle Restaurants.

Eines unserer liebsten Hotels auf Mauritius ist das “Constance Le Prince Maurice”. Zu den beiden “Constance”-Hotels – dem “Constance Le Prince Maurice” und dem “Constance Belle Mare Plage” – gehören zwei wunderbare, private Golfplätze. Der 18-Loch-Platz „The Links“ besticht mit sehr viel Wasser, während der „Legend Golf Course“ mehr oder weniger direkt am Strand liegt. Beide Plätze sind recht anspruchsvoll zu spielen.

Golf-, Strand- und Ausflugs-Tage

Das Klima auf Mauritius ist ideal zum Golfen. Es ist nie zu kalt, aber auch nie viel zu heiss. Die beste Zeit ist zwischen November und Januar, also genau dann, wenn man bei uns keine Golfschläger schwingen kann. Wenn ich auf Mauritius bin, stehe ich aber nicht jeden Tag auf dem Golfplatz. Die Golf-Tage wechseln sich ab mit Strand- und Ausflugs-Tagen. Wir fahren gern im Mietauto über die Insel und schauen uns die wunderschöne Landschaft an. Gerade das Innere der Insel ist relativ wild, und es gibt recht hohe Berge. Die Kommunikation mit den Einwohnern ist übrigens kein Problem: Nebst Kreolisch sprechen alle Englisch und Französisch.

Die Strand-Tage verbringen wir zwar meist am Privatstrand des Hotels, aber den Strand von Flic en Flac muss man einmal gesehen haben. Der längste Strand der Insel ist acht Kilometer lang und grösstenteils öffentlich. Am Naturstrand findet man immer wieder mal Korallen, Muscheln oder auch Seeigel. Dieser Strand ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Einer der besten Strände für Familien ist der beim Hotel “Touessrok”. Das Wasser ist sehr seicht, und man kann weit ins Meer hinauslaufen. Als unsere Enkel noch klein waren, haben wir mit ihnen oft in diesem Hotel logiert.

Keine überfüllten Strände und Golfplätze

Übrigens ist auch das Essen auf Mauritius grossartig, egal, ob man in einem der Restaurants im Hotel isst oder in einem Lokal ausserhalb. Neben viel fangfrischem Fisch gibt es Gerichte mit französischem oder kreolischem Touch. Was mir besonders gefällt, ist, dass hier alles so relaxt ist, man spürt keinerlei Druck. Und weder die Strände noch die Golfplätze sind überfüllt, wie das zum Beispiel in Spanien an manchen Orten der Fall ist.

Ich war beruflich und privat schon überall auf der Welt unterwegs und habe bereits in manchem Land Golf gespielt. Eine Insel, die es schafft, mich regelmässig wieder anzulocken, muss schon etwas ganz Besonderes sein. Und Mauritius ist das ohne Frage.“

3 Golfplätze auf Mauritius

Île aux Cerfs Golfclub: Auf einem Hochplateau auf dem Mauritius vorgelagerten Inselchen gelegen, bietet der 18-Loch-Course einen grandiosen Ausblick über Landschaft, Strand und Meer. Konstruiert wurde er vom berühmten deutschen Golfer Bernhard Langer. (Île aux Cerfs, Trou d’Eau Douce, Mauritius, www.ileauxcerfsgolfclub.com)

The Links Golf Course: Dieser Course wurde vom britischen Golf-Champion Peter Allis und vom Architekten Rodney Wright designt. Die atemberaubende Aussicht und die unterschiedlichen Hindernisse lassen jedes Golfer-Herz höher schlagen. (Constance Belle Mare Plage, Poste de Flacq, Mauritius, www.golfmaurice.com)

The Legend Golf Course: Mitten in der Natur und direkt am Strand bietet dieser 18-Loch-Kurs alles, was sich Golfer wünschen. Er wurde vom Südafrika-Champion Hugh Baiocchi konstruiert. (Poste de Flacq, Mauritius, www.constancehotels.com/de/erlebnisse/golf/legend)

Text: Sandra Casalini